Freitag, 12. Juli 2013

Beitrag No. 4

"Weizen" von magMAR
Weizen

Samstag, 8. Dezember 2012

Beitrag No. 15

Advent
Der blaue Stern am Himmel war’s,
der mir folgte,
mich nicht los ließ

ich sitze und lausche den Klängen
höre den Advent
im Herzen brennt die erste Kerze -
das Friedenslicht

pass nur auf,
dass es nicht so bald erlischt

Oskar Meer

Dienstag, 30. Oktober 2012

Beitrag No. 14

NACHTSCHATTEN von Melanie Gimmel

Im Mondschein, kreidebleich und zitternd,
liegt auf der Seite, ängstlich witternd,
ein kleiner Knirps, fünf Jahre alt.

Sein Herz klopft schnell, die Augen starren
auf das unbestimmte Knarren,
das sich von der Tür her nähert.

Während Dielen leise knistern,
Schatten furchteinflößend flüstern,
Wind die Vorhänge aufbläht,
Jault und kreischt und weinend weht,
Bricht mit grusligem Getöse,
Schrecklich schrill, sehr laut und böse,
ein Monster fauchend durch die Tür.

Der Knirps erschrickt ganz fürchterlich,
bewegt sich heimlich, vorsichtig,
tief unter seines Bettes Decke.

Das Monster aber, wild und wüst,
weiß, wie es den Alp versüßt,
schnappt sich fix das Deckenende,
zieht und zerrt und reißt behände,
bis der Knirps schutzlos und kreischend,
heulend, wimmernd, Mitleid heischend,
vor ihm auf der Matratze liegt.

Die kleinen, fiesen Schweineaugen,
die Zähne, die das Blut aussaugen,
das Fell so finster wie die Nacht,
das Schreien, Knurren und die Macht
den Knirps zu töten, umzubringen,
ihn zu zerfleischen, auszuwringen,
beschwört nun auch das Totenreich.

Fahle Geister spuken, tanzen,
treten, beißen, fressen Wanzen,
den Hund und auch die Küchenmaus,
inzwischen tobt das ganze Haus!
Da! Endlich klingelt klirrend krumm
der Wecker und der Knirps ganz stumm,
Erwacht.

Ein Glück, der Traum ist um!

Freitag, 28. September 2012

Beitrag No. 13

Vergessen ist eine großartige Sache, solange man sich selbst belügt

ich misse dich
verzankt im fahlen mond.
da ich dich nicht haben kann,
wie ein fischer sein gefülltes netz,
kehre ich heim.
müd und zernässt.
aus dem sturme der salzigen see.
muskelsschwach.
zum beweis der erhitzten röte
meiner gedanken
an dich,
jäte ich unkraut
im garten vor dem strand.
bemale stuhllehnen schneebeerenweiß.
bereite würzig' tee in der karaffe.
und trockne kräuter vor deinem gemach.
ich werde dich nicht lassen.
lieber zerbreche ich,
ertrinke ich,
bekomme ich die pest.
als
dich,
gemein mit dem orkan,
der vergessenheit
zu schenken.

Linda Lorenz

Freitag, 6. Juli 2012

Beitrag No. 12

"Herz aus Stein" von Sylvia Hoffmann
Herz-aus-Stein_S-Hoffmann

Mittwoch, 30. Mai 2012

Beitrag No. 11

Gedankenurlaub

Ich habe beschlossen:
Von mir und meinen Launen,
von mir und meinen Wünschen,
von mir und meinen Gedanken,
von mir und meinen Pflichten
mach ich einfach Urlaub und
lass die Seele baumeln.
Irgendwo im Nirgendwo.

Rolf Pflug

Donnerstag, 19. April 2012

Beitrag No. 9

An den freien Vogel
Es ziehen Wolken entlang
Du gehst mit schillerndem Gang
Über meinen Himmel
Du färbst mich blau,
Du errötest mich.
Tief hinter meinen Augen
Fließt ein Bach
Zu meinem Herzen hinab
Er macht mich weich, so dass ich erblühe
Alles dunkle rinnt mir davon.
Wie schaffst du es, dass ich mich fühle
Wie ein Ballon ...

Katinka K.

Mittwoch, 28. März 2012

Beitrag No. 8

Feuertanz ein Aquarell von Marika Strobl
Feuertanz_kl

Lynn

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